Herstellung einer Pfeife - Pfeife rauchen - Wie rauche ich eine Tabakpfeife

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Herstellung einer Pfeife

 



Herstellung einer Pfeife

 
 

Bruyere - Kantel - Ebauchon

Zuerst mal muss eine Baumheide dran glauben. Die Wurzelknolle wird dann in den Fabriken zu einer sogenannten Kantel oder auch Ebauchon zurecht geschnitten, die dann eine geraume Zeit getrocknet und gelagert werden.


 
 
 
 


Der Pfeifenhersteller kauft die Kanteln ab Fabrik sackweise, wobei eine Vorsortierung nach schon erkennbarer Maserung, Güteklasse (Standard Premium, Extra, Doubleextra und Dead Root) und Farbe des Holzes (je dunkler, desto älter die Knolle, desto höher der Preis) stattfindet. Doch was sich dann genau in Inneren der Kantel befindet, weiß keiner, das ist ein reines Glücksspiel.

 
 
 
 


Sortierung der Ebauchons

Der Pfeifenhersteller sortiert dann nach Pfeifenform, Größe, und Qualität nochmals die Kanteln und nur die schönsten Stücke - Ebauchon -genannt werden für eine Verarbeitung herausgesucht.

Dann werden die Ebauchons in Kupferkesseln über einem Feuer gekocht. Das macht man zum einen um den Holzsaft herauszuholen und zum anderen um sie mit Tanin zu tränken, das ihnen die schöne braune Farbe verleiht.

Beim Trocknen bekommen ca. 5-10% Prozent der Ebauchons Sprünge und müssen entsorgt werden.
Jetzt erst kann die eigentliche Fertigung beginnen.
In stundenlanger Präzisionsarbeit, werden die Maschinen millimetergenau eingestellt.

Nach und nach schält sich die Pfeife aus dem Block - nach einer langen Reihe verschiedener Arbeitsschritte, die in Reihenfolge und Bedeutung unveränderbar sind.

Beim Vorformen entsteht der Kopf der Pfeife mit der Tabakkammer:

 
 
 
 


Beim Andrehen wird der Holm geformt. Noch ohne Verbindung zum Pfeifenkopf:

 
 
 
 


Der fertige Ebauchon nach dem Vorformen des Kopfes und dem Andrehen des Holms:

 
 
 
 


Fräsen des Pfeifenkopfes

Beim Fräsen wird der größte Teil des unteren Teils des Pfeifenkopfes entfernt.

Hier tastet die Maschine ein Modell ab (rechts im Bild) und überträgt die Form auf eine Fräse, die den vorgefertigten Ebauchon (links im Bild) sozusagen „nachbaut“. Die hinteren Ecken bilden eine kleine Nase, an die mit der Fräse nicht heranzukommen ist. Sie wird beim Raspeln entfernt:

 
 
 
 


Fräsen des Pfeifenholms

Jetzt muss der Holm noch ausgefräst werden werden. Hier ist allerhöchstes Fingerspitzengefühl gefragt, denn das Bohrloch im Holm muss genau in der Mitte am Boden des Kopfes herauskommen, sonst kann die Pfeife nicht richtig ziehen:

 
 
 
 


Ein Blick ins Pfeifeninnere mit allen drei Bohrungen

Die Formgebung des Kopfes ist damit nahezu abgeschlossen. Bei den bisherigen Arbeitsgängen haben sich oft noch Fehler im Holz gezeigt, so daß wiederholt sortiert werden muß. Bei der ersten Wahl werden die fehlerlosen Pfeifenköpfe von den anderen getrennt. Das Kitten wird natürlich immer von Hand ausgeführt:

 
 
 
 


Stellen die man mit der Fräse nicht erreichen konnte werden per Hand korrigiert:

 
 
 
 


Schleifen der Pfeife

An verschiedenen Schleifscheiben wird der Pfeifenkopf Stück für Stück weiter verfeinert:

 
 
 
 


Pfeifenmundstück an den Holm anpassen

Jetzt wird das Mundstück meistens aus Acryl (wenige Pfeifen haben auch Mundstücke aus Horn oder Bernstein, aber auch Kautschuk, dass sich durch einen weicheren „Biss“ auszeichnet) an den Pfeifenkopf angepasst und mit ihm verschliffen:

 
 
 
 


Kitten der Pfeife

Die Pfeife ist fast fertig. Die kleinen (manchmal auch größeren Pünktchen, sind die Kittstellen, um das Gesamtwerk insgesamt glatt werden zu lassen). Solche kleinen Pünktchen, stören nur leidenschaftliche Sammler, jedoch keineswegs das Rauchverhalten der Pfeife:

 
 
 
 


Das Finish

Und abermals wird die Oberfläche der Pfeifen an mehreren Schleifgeräten glattgeschliffen um sie für die letzte Phase dem Finish vorzubereiten:

 
 
 
 


Wachsen der Pfeife

Je nach Qualität werden die Pfeifen im Finish nur mit Wachs behandelt oder gebeizt oder heller bis dunkler lackiert oder bemalt:

 
 
 
 


Polieren der Pfeife

Vor dem Lackieren wird die Pfeife aalglatt poliert, um die Maserung des Bruyereholzes hervorzuheben:

 
 
 
 


Lackieren der Pfeife

Dann geht es zum Lackieren, das eine große Übung voraussetzt damit der Lack gleichmäßig aufgetragen werden kann:

 
 
 
 


Pfeife auf Hochglanz polieren


Ist der Lack trocken, wird die Pfeife abermals poliert. Diesmal auf Hochglanz:

 
 
 
 


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Weitere Arbeitsgänge sind das Ausreiben, Zusammenbauen, Bündigmachen, Glattschleifen, Abflammen, Aufhellen, Lackieren, Sandstrahlen und das Stempeln


 
 
 
 
 
 
 

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