Pfeife rauchen Wie raucht man eine Pfeife - Pfeife rauchen - Wie rauche ich eine Tabakpfeife

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Pfeife rauchen Wie raucht man eine Pfeife

 



Pfeife rauchen - Wie raucht man eine Pfeife

 
 

Die Pfeife entfachen - Wie raucht man eine Pfeife

Auch beim Anzünden gibt es Bücher füllende Weisheiten. Auch gibt es spezielle Pfeifenfeuerzeuge. Meine Meinung: Sparen Sie sich das Geld und kaufen Sie sich (längere) Zündhölzer. Ist auch irgendwie uriger und passt besser in die gesamte Prozedur des Pfeife rauchens.

Der Tabak wird einfach angezündet und zwar gleichmäßig rundherum. So, dass die gesamte Oberfläche glüht. Aufpassen, dass man den Pfeifenkopfrand nicht ankokelt (Während Sie den Rauch einziehen – Streichholz nach unten zum Tabak führen, während Sie atmen, Streichholz weg von der Pfeife nehmen usw.) Dabei wölbt sich der Tabak, den Sie dann leicht mit dem Pfeifenstopfer nach unten drücken (leicht = ungefähr so, als würden Sie den Stopfer aus ein bis zwei cm Höhe auf die Asche fallen lassen).

Ist die Glutfläche nicht vollständig, geben Sie dem Tabak erneut Feuer.


Das Pfeife Rauchen - Wie raucht man eine Pfeife

Jetzt brauchen Sie nur noch die Pfeife solange zu rauchen, bis sämtlicher Tabak verbrannt ist und sich nur noch Asche im Pfeifenkopf befindet. Damit sich in der Pfeifenkammer eine regelmäßige Patina bildet.

Das Rauchen selbst, ist ein sachtes, behutsames „Schlürfen“ des Tabaks (Ähnlich wie das Trinken eines guten Tropfens Wein).

Die ersten Züge sind nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Der Tabak entfaltet sein Aroma erst nach einiger Zeit und zwar dann am besten, wenn Sie es mit gleichmäßigen sachten ruhigen Zügen schaffen, den Tabakrauch kühl(er) zu bekommen.


Darf die Pfeife "Ausgehen" ? - Wie raucht man eine Pfeife

Jetzt gibt es wieder Helden, die behaupten, dass die Glut nie ausgehen darf. Damit haben sie nicht recht.

Es spielt absolut keine Rolle, ob und wie oft die Glut ausgeht und Sie die Pfeife erneut anstecken müssen. Es ist sogar unabdingbar, die Pfeife ausgehen zu lassen, wenn Sie der Meinung sind, sie sei zu heiß.  

Ein Indiz dafür, sagen viele, ist es wenn Sie den Pfeifenkopf an Ihren Handrücken halten und wenn Sie dort die Hitze spüren. Das mag Sinn machen, ein Koch der seine Finger fast in den Pfannen hat, oder hart arbeitende Maurerhände spüren die Hitze weniger an ihren Fingern, als ein Schreibtischtäter. Mir, der ich zur letzteren Gattung gehöre, reicht es aber schon wenn ich die Pfeife mit meinen Fingern nicht mehr „so gut“ halten kann und eigentlich Lust hätte sie am Holm anzufassen.

Nach einem erneuten Entzünden (wobei die ersten paar Züge weniger genussvoll ausfallen – aber bei weitem nicht so wie bei einem erneuten Anstecken einer Zigarette) sollten Sie die Asche mit dem Pfeifenstopfer wieder leicht nach unten hin zur Glut drücken.

Das machen Sie ansonsten aber auch ca. 3-5 mal pro gefüllter Pfeife, wenn Sie merken, dass der Rauch dünner wird, oder der Zug sich verändert hat.


Der Pfeifensaft - Wie raucht man eine Pfeife

Bei Straights werden Sie es heftiger merken als bei Bents. Die Rede ist vom Brodeln.

Unten im Pfeifenkopf sammelt sich zuweilen etwas Tabaksaft oft geht dabei auch die Pfeife aus. Wenn Sie jetzt nicht gerade in feinster Gesellschaft sind, halten Sie einfach Ihre Pfeife am Pfeifenkopf und halten sie aufrecht (ca. im 50 – 60 grad Winkel – damit die Asche nicht aus der Pfeife fällt) so, dass das Ende des Mundstücks auf einem Blatt Papier (Zeitung, Bierdeckel…) abgestellt wird. Das kann schon mal wenige Minuten dauern, bis sich der Saft durch den Holm vorbei am Filter durchgekämpft hat (um die Zeit zu verkürzen, können Sie auch ein paar mal leicht mit dem Pfeifenholm auf das Papier klopfen.)     Warten Sie bis ein schöner kleiner gelbwässriger Fleck auf dem Papier ist. Vielleicht noch kurz einen Pfeifenreiniger in das Mundstück einführen (bis er auf den Filter stößt) und ein bisschen rumdrehen um den Rest der Feuchtigkeit aufzusaugen (wenn Sie das nicht machen, kann es sein, dass Sie eine Spur des säuerlichen Tabaksaftes in den Mund bekommen).

Jetzt können Sie die Pfeife wieder entfachen.

Machen Sie diese „Entsaftungs“ Prozedur in Abgeschiedenheit oder so unauffällig wie möglich. Nicht wenige denken nämlich, dass es sich bei diesem Saft ausschließlich um Gesabbere handelt und reagieren dementsprechend.

Manche drehen auch das Mundstück (immer im Uhrzeigersinn auf- und abdrehen) ab und führen den Pfeifenreiniger bis zum Pfeifenkopf ein, was natürlich auch so den Saft aufsaugt.

Andere sagen: Nie bei einer warmen Pfeife das Mundstück abdrehen, da man sonst einen Bruch riskiert. Ist mir aber noch nie passiert.

 
 
 
 
 

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