Pfeifentabak - Pfeife rauchen - Wie rauche ich eine Tabakpfeife

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Pfeifentabak

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Vitalität des Pfeifentabaks


Die Ansprüche an einen guten Pfeifentabak sind hoch.

Deswegen wird das schon das Schneidegut nach festen Auswahlkriterien und seiner Vitalität sortiert. Die Vitalität des Pfeifentabaks ist eine Bezeichnung für den Reifungsgrad der Tabakblätter:

  • Volle Vitalität: Blatt vor der Reife gepflückt

  • Verminderte Vitalität: Blatt während der Reife gepflückt

  • Erloschene Vitalität: überreifes Blatt


Je nach Tabakart wird eine unterschiedliche Vitalität benötigt, so braucht z.B.: der Virginia Blätter mit erloschener Vitalität, die später die Süße des Tabaks erzeugen.

Fermentation des Pfeifentabaks

Nach dieser Auslese wird der Tabak fermentiert, ein der Gärung ähnlicher Prozess, bei dem hauptsächlich Eiweiß durch Enzyme abgebaut wird. Dies ist nötig, da das Eiweiß im Pfeifentabak beim Verbrennen übel riechen würde. Außerdem steigert die Fermentation das Aroma des Tabaks.

Dauerte früher eine natürliche Fermentation bis zu einem halben Jahr wird sie heute maschinell in wenigen Stunden durchgeführt. Die Fermentation prägt das Aroma und die Qualität des Tabaks. Der spröde Rohtabak wird dann konditioniert (unter Zuführung feuchter Luft für eine Weiterverarbeitung geschmeidig gemacht).

Soßierung des Tabaks

Dann erst ist der Melangeur (Melange: Mischung, der Tabakmeister) gefragt, der die Soßierung (auch Aromatisierung oder Flavouring) der Tabakmischungen vornimmt. Hier wird dem Pfeifentabak durch Beigabe von aromatischen Substanzen ein besonderer Geschmack und Geruch verliehen. Am bekanntesten dürften wohl die Vanille-Tabake sein. Weitere Inkredienzien sind z.B.: Rosenblätter, Tee, Zitronenschalen, Kardamon, Lakritze, Nelkenholz Honig, Ahornsirup, Rum, Whisky, Schokolade, Lakritz oder ätherische Öle...

Die Rezepturen sind dabei verständlicherweise ein streng gehütetes Geheimnis der Hersteller. Das Aroma des Tabaks wird dabei vor allem durch das Verdampfen ätherischer Öle erzeugt.

Wie muss ein "guter Pfeifentabak" sein?

Abgesehen davon, dass er Ihnen schmecken soll, darf der Pfeifentabak weder zu trocken noch zu feucht sein. Je nach Mischung liegt der Feuchtigkeitsgehalt zwischen 13% und 16%.

Feuchter Tabak brennt zwar schlechter, entfaltet dafür aber mehr Aroma. Zu trockener Tabak brennt schnell und wird heiß. Er brennt auf der Zunge und unter Umständen verbrennt sogar die Pfeife.

Des weiteren sollte der Tabak über eine gute und ruhige Glimmfähigkeit verfügen. Diese ist abhängig von den Wachstumsbedingungen (Boden, Witterung, etc.), von der Bearbeitung (Soßierung, Trocknung, Fermentation) und dem Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks.


Jetzt dürfte dem Tabaktrinken (Ein schöner Ausdruck für das Tabakrauchen der heute aus der Mode gekommen ist) nichts mehr im Wege stehen.





 
 
 
 
 

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